Am Wind Richtung Algarve

Um halb zwölf kommt die Nachricht von Peter, dass es los geht.

Ich sitze vor dem IPad, beobachte Sabirs Position über MarineTraffic und segle bzw. fiebere mit. In dem Moment kommt eine Nachricht von meiner Schwester… sie ist also auch mit am Start….


Peter ruft kurz darauf nochmal an und erzählt, dass für Neptun geopfert wurde. Ein kräftiger Schluck vom an Bord befindlichem Whiskey wurde Neptuns Reich „übergeben“, der Crew wurden damit lediglich die Lippen benetzt. Peter hat sich bei ihm für den Schutz im Hafen bedankt, für das Eindringen in sein Reich entschuldigt und um Schutz bei der Überfahrt gebeten.

Die ersten Bilder von der Crew

mit Blick auf Martins Insel

und vom glücklichen Kapitän

kommen bei mir auf dem Handy an.

Ich verfolge noch eine Zeit lang die zurückgelegte Route über das AIS und MarineTraffic, dies ist jedoch nur möglich solange sie sich in der Nähe einer Küstenfunkstelle befinden.

Ab dem Nachmittag befinden sie sich außerhalb von diesem Bereich.

Für die nächsten Tage ist jetzt nur noch der Kontakt über das Satellitentelefon möglich.

Sabir und ihrer Crew wünsche ich eine ruhige und sternenklare Nacht.

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