Richtung Lagos

geht es am 18.08. nachdem wir den Anker gegen 10:30 Uhr gelichtet haben. Wir werden von Karl-Heinz, dem deutschen Einhandsegler, mit einem freundlichen Hupen verabschiedet. Er legt sich auf „unseren“ Ankerplatz.

Wir kommen kurz nach Mittag in Lagos am Besuchersteg an und fragen in der Marina nach einem Platz, an den wir uns dann auch gleich verlegen.

Anschließend holen wir die gewartete Rettungsinsel ab und Peter gibt dem Segelmacher Bescheid, dass wir in der Marina sind, so dass er noch die Korrekturen an der Segelreparatur durchführen kann.

Am Abend wollen wir Essen gehen. Leider sind vor allen Lokalen, die wir uns ausgesucht haben schon eine lange Schlange an Menschen. Wir suchen weiter und entdecken durch Zufall das Lokal „Poké Lagos“. Wir brauchen nicht lange um uns zu entscheiden, dass wir das versuchen wollen. Wir werden nicht enttäuscht und können das Lokal sehr empfehlen.

Ein Poké ist ein Fischsalat aus Hawaii. Als Grundlage dient Reis mit Sesamöl und Sojasoße. Darauf kommt viel frisches Gemüse (Tomate, Zwiebel, Paprika, Avocado, Mais, Rote Beete, Edamame) und eben roher Fisch. Alternativ zu Fisch gibt es Cashewkerne. Gewürzt wird das Ganze mit Sesamkörnern.

Wir bunkern Wasser, kaufen Lebensmittel, waschen Wäsche und verlassen die teure Marina gleich wieder am nächsten Morgen. Erneut legen wir uns an den Strand von Lagos vor Anker. Dort bleiben wir noch zwei weitere Tage. An beiden Tagen fahren wir mit dem Dinghy an den Rezeptionssteg der Marina um uns die Stadt noch einmal richtig anzuschauen.

Wir entdecken einige schöne Plätze in der Stadt. Der Besuch der Markthallen darf natürlich auch nicht fehlen. Leider waren wir spät dran und viele Stände hatten schon geschlossen.

Für morgen stellen wir uns einen Wecker. Wir wollen mit dem Dinghy zu den Höhlen und Grotten von Lagos fahren. Wir möchten möglichst früh dort sein, so dass wir den Ausflugsbooten nicht in die Quere kommen. Wir haben gehört, dass die Ausflugsboote auf „private“ Besucher mit dem eigenen Boot oftmals keine Rücksicht nehmen. Außerdem wollen wir die Höhlen natürlich auch für uns alleine haben.

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