Ferragudo die dritte

Wieso eigentlich schon wieder Portimão und Ferragudo? Wir haben doch schon so viele Tage hier verbracht und an der Algarve gibt es doch noch mehr zu sehen!?

Tja, wenn wir nun weiter in Richtung Osten fahren, wo wir natürlich auch noch hin wollen, sind wir weiter von den ganzen Bootsausrüstern weg, bei denen wir noch ein paar Dinge anschaffen wollen. Es ist zwar alles nichts großes – aber halt einfach praktisch, wenn man nur kurz mit dem Dinghy hinfahren muss, statt mit einem Zug, Mietwagen oder mit Sabir.

Wie ja schon geschrieben, hat es unseren Solarregler zerlegt. Drum haben wir uns einen neuen bestellt, der am 23.08. hier in Portimão in der Marina ankommen soll. Den müssen wir dann einbauen. Außerdem möchten wir versuchen unsere beiden Solarpanele besser zu montieren, so dass sie gut zur Sonne ausgerichtet werden können.

Der Solarregler – ein SmartSolar MPPT100/30 von Victron Energy – ist angekommen und wird schnell eingebaut. Ich habe den Eindruck, dass er ein bisschen mehr Ausbeute aus den Solarmodulen herausbekommt. Auch die Halterung für die Solarmodule wird fertiggestellt. Wir hängen sie mit Karabinern an die Relingdrähte und sichern sie verstellbar mit Leinen an den Besanmast.

Wir nutzen die lokale Infrastruktur für diverse Einkäufe und gehen zu Decathlon, Staples, Lidl. Kaufen täglich frisches Obst und Gemüse auf dem lokalen Markt. Mit den hier kennengelernten Seglern treffen wir uns wieder diverse Male abends in Ferragudo auf dem Hauptplatz zum gemütlichem Beisammensein.

Wir genießen das Leben hier bis 29.08. Am Vormittag des 30.08. werden wir uns mit Sabir auf den Weg zu den Höhlen von Benagil machen – davon mehr in unserem nächsten Artikel.

Wir haben Euch hier noch weitere Impressionen von Ferragudo als Galerien gesammelt.

Im Dorf findet man an vielen Stellen die für Portugal typischen Wandbilder aus den blau bemalten Kacheln – den Azulejos:

Um uns herum blühen Pflanzen – zum Teil wie Unkraut – die man bei uns mit viel Mühe und Geschick hegen und pflegen muss. Wir sehen Störche, Reiher und natürlich Unmengen von Möwen.

Hier noch ein paar Eindrücke von den Gässchen, durch die wir spaziert sind:

Offenbar eine Spezialität von Ferragudo sind Wandmalereien. Zum Teil sind diese auf die Abtrennungen von Mülltonnen gemalt, aber auch wandfüllend an Häuserfassaden.

Bei dem Spaziergang durch das Dorf sind uns die Kamine und Türmchen auf den Häuserdächern aufgefallen:

Ihr seht schon, in Ferragudo wird es auch beim dritten Besuch nicht langweilig.

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