Vorbereitungen zum Auskranen

Wenn wir am Dienstag aus dem Wasser gehen, ist es praktisch, wenn wir vorher schon unsere Segel runter genommen haben. Die Genua und das Besansegel kommen über den Winter weg (beide sind noch relativ neu und gut, das Großsegel bleibt aber oben).

Am Samstag war es schwachwindig und wir habe die Genua runter genommen. Für den Besan war keine Zeit mehr, da es im Verlaufe des Nachmittags beginnt schnell feucht zu werden. Die Segel müssen jedoch trocken sein, damit sie in ihrer Tasche nicht zu schimmeln anfangen… Das Besansegel schlagen wir dann eben auf dem Trockenplatz ab – kein Problem.

Die Genua liegt provisorisch gefaltet an Deck…
…auf dem Steg legen wir das große Segel dann noch einmal so zusammen, dass wir es…
…in den Segelsack und in die Achterkajüte bekommen

Heute haben wir dann noch die beiden an Steuerbord ausgebrachten Anker, sowie eine zusätzliche Leine, die an einem Betonblock auf dem Grund des Hafenbeckens angebracht war eingeholt. Mit diesen Leinen haben wir die Auswirkungen des Schwells auf Sabir und damit auf den schwächlichen Fingersteg an dem wir liegen erfolgreich gemindert.

Da die Anker und die Leinen nun doch einige Tage im Wasser lagen, haben sich da bereits Algen festgesetzt, die wir abspülen mussten.

Zum Glück war es heute in der Sonne wieder so heiß, dass es trotz der Sauerei ganz angenehm war, die Leinen und die Ankerkette mit dem Wasserschlauch abzuspritzen.

Morgen müssen wir noch das Dinghy an Decke holen, die Fender für das Kranen ausbringen und die Leinen vorbereiten. Gegen 13:30 kommen dann Alex (unser russischer Stegnachbar von der „White Arrow“), sowie Katharina und Markus von der „Antari“ um uns beim Auskranen zu helfen.

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